MD-83/Courtesy and Copyright: md80design
AOM French Airlines war das Resultat der Fusion von AOM Air Outre Mer und der Minerve und nahm offiziell zum 01.02.1992 den Flugbetrieb auf. Während die MD-83 das Arbeitspferd auf der Kurz- und Mittelstrecke werden sollte (Minerve war schon MD-83-Betreiber), so waren MD-11 bestellt und man trennte sich von der Douglas DC-8.
Courtesy: AOM ?
AOM setzte ihre insgesamt zehn MD-83 auf Linien - und Charterflügen ein. Die MD-83 boten 155 (C16Y139) Sitzplätze, zwei MD-83 boten 169 Sitzplätze. Vier MD-83 wurden erst 1994 fabrikneu ausgeliefert, zwei weitere werksneue MD-83 folgten 1996. MD-82 und MD-87 (von Transwede) wurden auch zeitweise geleast. Zeitweise galt AOM als zweitgrößte französische Fluggesellschaft und bot ein attraktives Linien- und Charternetz an. Die Wartung erfolgte u.a. bei der "SMS Satolas Maintenance Service" in Lyon, die im Februar 1993 den ersten D-Check einer MD-83 der AOM durchführte.
AOM gerieten in die späteren Wirren der SAirGroup an den Rand ihres Abgrunds und wurde nach einem Besitzerwechsel mit der Air Liberté fusioniert. Swissair hielt einst 49 % der Anteile von AOM und die Fluggesellschaft war Mitglied von "Qualiflyer".
Die zusammengelegten Fluggesellschaften operierten fortan als "Air Lib". Die kombinierte MD-83-Flotte umfasste dann 18 Einheiten, nachdem einige MD-83 ausgemustert wurden. Am 06.02.03 musste AOM/AirLib ihren Flugbetrieb einstellen und die gesamte Flotte wurde abgestellt, da offiziell keine Investoren gefunden werden konnten. Das "outre mer" heißt sinngemäß übersetzt "Übersee(geschäft)".
MD-82/Courtesy and Copyright: md80design
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